Endlich war es soweit und am 8. Mai flogen wir für 14 Tage nach Israel. Wir besuchten die Familie von Arieh, den Voléekollegen David und machten zahlreiche Tagesausflüge. Hier einige Eindrücke:
Jaffa (Stadtteil von Tel Aviv):
1950 wurden Tel Aviv und Jaffa zu einer Stadtgemeinde zusammengeführt. Im Gegensatz zum benachbarten Jaffa war Tel Aviv von Anbeginn eine jüdische Siedlung mit entsprechender Bevölkerungsmehrheit.
Ausblick von Jaffa nach Tel Aviv:
Carmel-Market in Tel Aviv “Shuk Ha’Carmel”:
Ramat Gan (Safari):
Naja unsere erste Safari fand nicht in Afrika statt, sondern in Ramat Gan, einer Stadt in der Nähe von Tel Aviv (-:
und hier noch ein paar nette tierische Mitbewohner in unserem Appartment *uahhhh*:
Rosh-Hanikra:
Am Samstag holte uns David, welcher sein Praktikum in der Botschaft Tel-Aviv absolviert, zu einem Tagesausflug ab. Zuerst ging es nach Rosh-Hanikra-Luftseilbahn, welche an der Grenze zum Libanon liegt und auf dem Rückweg noch nach Akko.
Am Fuß der Felsen hat das Mittelmeer Grotten und Höhlen ausgespült:
Ausblick von der Nordspitze Israels Richtung Süden:
Jerusalem:
Nach auf und ab und wieder auf und ab und Kindergeschrei aus ca. 20 Schulklassen sowie Verkehrschaos brauchten wir definitiv eine Pause:
Die Klagemauer wird innerhalb des Judentums meist nur westliche Mauer, oder einfach nur Kotel, genannt, da sie die Westmauer der Tempelanlage war und nicht primär ein Ort der Klage ist. Sie ist 48 Meter lang und 18 Meter hoch. Heute besuchen täglich viele Menschen die Klagemauer, um zu beten. Viele stecken auch aufgeschriebene Gebete in die Ritzen und Spalten der Mauer.
Männer links / Frauen rechts
Haifa (Bahai-Gärten):
Die Terrassen mit den Gärten überwinden einen Höhenunterschied von 250 Metern, sind einen Kilometer lang und 400 Meter breit.
Ausblick von den Gärten auf Haifa:
Nazareth:
Judäische Wüste und das Tote Meer:
In der judäischen Wüste befindet sich der tiefste Punkt der Erdoberfläche (ca. 425 m unter Meeresspiegel und sinkend).
Kamele der Beduinen:
Tel Aviv, Strandbar: happy, relaxed, kurz vor Sonnenuntergang (-:
Letzten Sonntag flogen wir nach Addis Ababa. Am Montag machten wir eine Taxi-Stadtrundfahrt und Dienstag/Mittwoch musste Martina an einen Kurs in der dortigen Schweizer Botschaft, währenddem Arieh es sich mit Inder-Kollegen, die ebenfalls gerade in Addis waren, gut gehen liess und – wie kann es anders sein – auf Autoersatzteilausschau ging. Die Stadt selber ist nichts Besonderes, das Elend ist gross, es gibt viele Bettler und verstümmelte Menschen, die überall herumliegen, sein Geschäft wird einfach auf die Strasse gemacht etc. Jedoch ist die Flora erstaunlich und die Hauptstadt Äthiopiens wird dabei ihrem Namen absolut gerecht und die Menschen sind wie auch im Sudan äusserst herzlich und gastfreundlich. Der äthiopische Kaffee ist ein Muss und äusserst schmackhaft, währenddem das Nationalgericht Injera (eine Art
fermentiertes Fladenbrot mit einem besonderen Getreide, das nur am Horn von Afrika erhältlich ist, zusammen mit Linsen, Krautstiel) eher zu Blähungen als zu Gaumenfreude führte. Hier einige Eindrücke:
äthiopisches Bier und lokaler Wein (ebenfalls in einer Bierflasche):
Injera:
äthiopischer Kaffee im Kaffeehäuschen (war äusserst stark):
Alhamdulillah der Ramadan ist zu Ende (: Heute und morgen findet das Fest des Fastenbrechens statt, das wichtigste Fest im Jahr. Die Menschen haben ihre Häuser herausgeputzt, alles geschmückt, der Muezzin predigt offenbar 24 Stunden (need silence!!!!) und es wird gefeiert. Gestern Abend haben uns die Lokalangestellten der Botschaft aus diesem Grund zu einem Essen eingeladen. Hier einige Fotos unserer lieben Equipe:
Schaltermitarbeiter Bahta aus Eritrea:
Ausläufer Adam und Chauffeur Sherif:
Sicherheitsverantwortlicher Rashid und DEZA-Chauffeur Noureldin:
nochmals Rashid, Martina’s Bürogspänli, aus dem Südsudan:
Schaltermitarbeiter Ily aus der Elfenbeinküste mit Kanzleichef:
Gärtner James und Ily:
Sekretärin Esraa (links):
Deza-Mitarbeiter Yassir:
Buffet:
Zum Schluss gab’s noch Tanz und Gesang (Sudanesen lieben solche Sachen, naja!):